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Schon Februar?

Letztes Jahr habe ich zum Jahresanfang diese zwei kleinen Texte verfasst. Mit meinen Kund*innen im Personal Training sind die Themen Zielsetzung und Umsetzbarkeit natürlich immer relevant.

Obwohl ich in diesem Bereich arbeite, bin ich skeptisch gegenüber dem Trend der ewigen Selbstoptimierung. Vielmehr glaube ich an Selbstakzeptanz, die aber einen stetigen Wandel anerkennt und begrüßt.

Teil 1

Ziele? Gute Vorsätze?

Ich bin kein Fan von Neujahrsvorsätzen, da ich finde, dass die beste Zeit neue Gewohnheiten zu etablieren und Ziele umzusetzen JETZT ist. Dennoch freue ich mich, wenn der Jahresbeginn ein wenig Schwung und neue Energie bringt um lange Aufgeschobenes endlich anzugehen.

Doch wie schafft man umsetzbare Ziele?


Eine Strategie - Accountability ;)

Das bedeutet verbindliche Vereinbarungen zu treffen, zum Beispiel:

  • verabrede dich regelmäßig mit einer*einem Sportpartner*in

  • besuche einen wöchentlichen Sportkurs

  • lass dich von einer*m Trainer*in begleiten

  • erzähle deinem direkten Umfeld von deinen Plänen

Natürlich bist du keinem Rechenschaft schuldig, aber verbindliche Vereinbarungen helfen fokussiert und motiviert zu bleiben.



Teil 2 oder : Wie läuft`s mit den guten Vorsätzen?

Frustriert, vielleicht sogar schon wieder aufgegeben? Oder noch voller Energie?

Oft sind wir in unseren Zielformulierungen unklar und wenig strukturiert, weshalb wir in der Umsetzung schnell scheitern. Wir haben vage Vorstellungen von unserem gewünschten Resultat wie: 'Fit werden', 'mehr Schlaf', 'schlank sein'...


Was hilft?

  1. Konkrete Zielformulierungen: was will ich genau erreichen? Zum Beispiel 'mehr Schlaf', die genaue Zielformulierung könnte hier sein: jede Nacht acht Stunden schlafen.

  2. Grund für Veränderung definieren: warum will ich acht Stunden schlafen? Um mich ausgeruht und fit zu fühlen, meine Aufgaben im Alltag gut zu meistern und langfristig gesund zu bleiben.

  3. Schritte kleinteilig planen: was ist der erste Schritt? Was ist mein kurzfristiges Ziel (z.B. diese Woche), mittelfristiges Ziel (diesen Monat), langfristiges Ziel (in drei Monaten).

  4. Welche Gewohnheiten muss ich dafür etablieren? Eine erste neue Gewohnheit könnte hier zum Beispiel sein, 30 Minuten früher im Bett liegen (anstatt direkt zwei Stunden früher schlafen), oder keine Bildschirme mehr vor dem Schlafengehen.

  5. Hindernisse definieren: was könnte mich davon abhalten meine neuen Gewohnheiten um zu setzten? Zum Beispiel: Noch viel zu erledigen abends - wie kann ich dem vorbeugen? Zeit am Tag für Aufgaben einplanen etc.; oder Partner*in möchte noch gemeinsam Zeit verbringen - Umfeld von Vorhaben erzählen, um Unterstützung bitten oder sogar gemeinsam neue Gewohnheiten etablieren (siehe oben: Accountability)


Vielleicht der wichtigste Punkt für mich, ist nach 'Fehltritten' weiter zu machen. Wenn es mal nicht so läuft, wie geplant einfach wieder einzusteigen. Eine Sporteinheit verpasst? Morgen wieder bewegen! Genau dieses Dranbleiben bei kleinen Rückschlägen hilft uns langfristig neue Gewohnheiten zu etablieren und unsere Ziele zu erreichen.







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